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Das neue Album "ummi zu dia" ab 17.2.17

Vorbestellung 

"UMMI ZU DIA"  TOUR  2017

16.2.             Wien - ORF Radiokulturhaus

17.2.             Melk - Tischlerei

18.2              Purkersdorf - Die Bühne

24.2.             Mistlbach - Altes Depod

10.3.             Bludenz - Remise

11.3.             Seekirchen - Kunstbox

31.3.             Neuhofen - Forum

21.4.             Wien - Wean hean Eröffnung Altes AKH

29.4.             Wien - Konzerthaus

28.6              Wien - Theater am Spittelberg

30.9.             Zwettl - Syrnau

11.10.           Wien im Rosenstolz - Theater am Spittelberg

24.11.           Breitenwang - Weekend for Jazz

25.11.           Andelsbuch - Bahnhof


"Ob der Wiener das Herz am rechten Fleck hat, ist eine der großen Fragen der zivilisierten Welt, denen sich Martin Spengler mit seinen MusikerInnen verschrieben hat. Klärbar ist diese Frage freilich nicht, zumal ja Spengler Oberösterreicher ist und „Foische Wiener“ es in Wien ja ohnehin nicht so leicht haben. Aber in Wien festzustellen, dass „der Mensch das komischste Tier“ ist, liegt auf der Hand, zumal man das ja an Hand der Herzvergleiche zwischen Ochsen und Schnecke ganz gut beweisen kann

Diesem und anderen Themen widmet sich der Poet Martin Spengler, seine Texte strotzen geradezu vor Wahrheiten, Absurditäten und Liebesschwüren. Es ist die Lust am wienerischen Alltag, der Schwerkraft des Wiener Gemüts, die Texte widmen sich aber auch der Brisanz zeitgenössischer und politischer Themen - letzteres eigentlich eine in Österreich ungeliebte Tradition, wie man von Helmut Qualtinger weiß. Was aber niemand moniert, weil der politische Witz Martin Spengler so sympathisch vereinnahmend ist. Er beherrscht eben die Poesie des wienerischen Fremdelns perfekt. Kurzum - ein großartiger Dichter aus der Mitte Österreichs, der in Wien sein (Un)Wesen treibt.

Musikalisch ist dieses letzte Album, das sie im Gepäck mit dabei hatten, das beste von den drei erschienenen. Es ist unglaublich, wie kompatibel die traditionelle Wiener Musik ist - egal ob mit Jazz, Blues, Pop oder Bossa Nova - alles verbindet sich zu einer großen, den Text tragenden Melodie. Martin Spenglers gewandte und ausdrucksvolle Stimme wird dabei unterstützt von der unglaublich anpassungsfähigen und großartig ergänzenden „Überstimme“ Manuela Diem, die ihre Jazz-Kompetenz hier kompromisslos einbringt.

Dazu noch Marie Theres Stickler an der Wiener Knopfharmonika, die uns ja auch von der preisgekrönten Formation „Alma“ bestens bekannt ist - sie macht den Sound erst richtig wienerisch. Dazu Manuel Brunner am Bass als virtuoser Puls. Überhaupt klingt das Ganze nach mehr als nur drei Instrumenten, so funktioniert Wiener Kammerschrammelmusik, wenn sie von vier so großartigen MusikerInnen gemacht wird.

Uns hat dieser Abend auf alle Fälle dazu inspiriert, im nächsten Jahr einen musikalisch-literarischen Wien-Schwerpunkt zu veranstalten. Raten Sie, wer als Fixstarter dabei auf der Liste steht…"

Leo Fellinger / Kunstbox Seekirchen März 2017

 

Es gibt Musik, bei der man mit den journalistischen Möglichkeiten in der Beschreibung einfach an die Grenzen stößt, die einen an jenen Punkt führt, an dem Worte alleine nicht mehr ausreichen, um jenes Gefühl zu vermitteln, welches über diese zum Ausdruck gebracht wird. Was Martin Spengler und seine „foischn“ Wiener auf ihrem neuen Album auf den Weg bringen, ist schlicht die allerhöchste Kunst des modernen Wiener Liedermachertums. Michael Ternai - MICA - 2012

 


 

Das Quartett Martin Spenger & die foischn Wiener beweist mit „Vü föd ned”, dass sein schönes Neo-Wienerlied-Debüt vor zwei Jahren kein Zufallstreffer war. Die Musik  im Kern mit Gitarre, Ziehharmonika und Kontrabass angerichtet  ist reduziert und kitschfrei, die teils zweistimmig gesungenen Dialekttexte handeln ansprechend von der Liebe, dem Leben, dem Tod und dem Alkohol, und nicht einmal die Vertonung des „Michael Kohlhaas”-Stoffes gerät hier aufgesetzt oder gar prätentiös. Gerhard Stöger - Falter - 13.3. 2014

 

 

Die Gitarre grundiert die Stimmung, und Spenglers transparente Stimme schwingt sich darüber, bis sie beim ersten Refrain Gesellschaft in der Terz bekommt, dann kleidet das Ensemble den Klang des Stücks aus, Quetsche, Bass, Geige. Gemeinsam umrahmen sie wehmütig das Pochen der Geschichte auf ihrem Weg ins Nirgendwo, in das Aufblitzen einer Hoffnung und deren Verlöschen, Strophe um Strophe, Minute für Minute, ein bezauberndes Lamento, ein kleiner Roman. (...)  Feines, intelligentes Album vom oberösterreichischen Zuagrasten und daher originalen Wieners Martin Spengler. Er bestellt ein weites Feld zwischen Melancholie und Satire, zwischen Lamento und Gstanzl. Klassisches Instrumentarium mit Hang zum Soul.  Christian Sailer - Profil - 14. April 2014

 

 

 

 

Schon mit dem Debut »die liebe, da dod und die aundan gfrasta« haben Martin Spengler& die foischn Wiener in der einschlägigen Szene aufhorchen lassen, mit »vü vöd ned« erscheint dieser Tage das vielzitierte schwierige zweite Album. Und es ist mindestens gelungen. Mit dem Instrumentarium Gitarre, Knopfharmonika, Kontrabass, Flügelhorn, Percussion und Rhodes Piano, sowie der essenziellen zweiten Stimme von Manuela Diem entwirft die Band ein sehnsüchtiges akustisches Panorama. (...) »vü föd ned« ist ein stimmungsvolles Album, bei dem der (auch) eingesetzte klassische Wienerliedsound oft wie ein bewusst gesetztes Zitat, eine Art Metaebene erscheint, und das ist gut so. Stefan Koroschetz - SKUG - 20.3. 2014

 

 


Was der Vierer aber auf seinem nun erscheinenden neuen Werk „vü föd ned“ auf den Weg bringt, lässt die Begeisterung dann doch um eine Spur höher schnellen, als es sonst der Fall ist. Die Art nämlich, wie die „Zuagroasten“ mit dem modernen Wiener Sound umgehen und diesen neue Blüten treiben lassen, zeigt sich als die ganz hohe Liedermacherkunst in der facettenreichen musikalischen Sprache Wiens. (...)  Nichts wirkt aufgesetzt oder gekünstelt, die Musik des Quartetts ist eine ehrliche und genau aus diesem Grund auch eine von Natur aus so eindringliche und berührende. Man glaubt den Geschichten einfach, die Martin Spengler und seine MitmusikerInnen augenzwinkernd und mit poetischer Note zum Besten geben. „vü föd ned“ ist auf jeden Fall ein Album geworden, dem man Gehör schenken sollte, denn eines ist sicher, kalt wird es vermutlich niemanden lassen. (mt) Michael Ternai - MICA - 12.3.2014