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Umwege erhöhen die Ortskenntnis
Martin Spengler stammt als direkter Nachfahre des Mundschenks des Bischofs von Würzburg, Georg Spengler (1050  - 1090) logischerweise zum einen aus einer südungarischen Weinbauernfamilie (was man seiner Musik anhört) und zum anderen von oberösterreichischen mehr Klein- als Großbauern (was man ihm anhört) ab und fiel vor fast 20 Jahren von Westen her in die Großstadt ein.
Somit fehlt ihm zum echten Wiener nur mehr die böhmische Großmutter, was seiner Meinung nach durch eine obersteirische Oma mehr als wettgemacht wird (Dampfnudeln statt Buchteln halt)
Nach nicht abgebrochenen Germanistik, Geschichte und Musikstudien (Was ihn als Rock n`Roller ein bisserl Authentizität kostet) schlägt er sich in der Folge durch die Niederungen der Gebrauchsmusik,  um mit ungefähr zwanzigjähriger Verspätung vollgesogen mit Blues, Soul und Jazz im Wienerlied sein musikalisches und textliches Daheim zu finden, ein Zuhaus, das wie jede Heimat natürlich da ist, um es immer wieder zu verlassen und dahin zurück zu kommen, es in Frage zu stellen und mit anderen möglichen Daheimaten zu vergleichen. Denn Umwege erhöhen noch immer die Ortskenntnis
Der erste Auftritt der „foischn Wiener“ findet im September 2012 im Weinhaus Sittl statt. Gleich danach sind sie „on air“ bei Willi Resetarits` Trost und Rat zu hören. Die erste CD „die liebe da dod und die aundan gfrasta“ erscheint im Mai 2012 und schlägt ein. Begeisterte Kritiken unter anderem im Falter, Kurier auf Ö1 oder auch auf der Homepage des MICA.
Begeistert auch Willi Resttarits, der beim Lied „Schokoladenwind“ mit singt und dieses auf der letzten Produktion „Ois offn“ seiner Formation Subnblues auch covert. Es folgen Auftritte am LinzFest, beim Ö1 Kulturpicknik, im Wiener Konzerthaus, Wien im Rosenstolz,im ORF Radiokulturhaus, am Schrammelklangfestival Litschau, im Porgy & Bess und vielen anderen Klubs und Festival in Österreich und Süddeutschland. Auch auf Ö1, auf Servus TV und in ORF 2 ist die Musik von Martin Spengler laufend präsent. Am 21.März 2014 (Frühlingsbeginn) erschien das zweite Album „Vü föd ned“.

Am 17.2.17  neues Album "ummi zu dia"