IMG_3406-2.jpg

MARTIN SPENGLER

 
 
 
 
 
 
210902+Falsche+WienerInnen+%40+HENGL+c2021+StephanMussil+163+2.2K+COL+.jpg

Martin spengler & Die foischn Wiener*innen

 

MANUEL Brunner - kontrabass
HELMUT STIPPICH - KNOPFHARMONIKA
BIBIANE ZIMBA - STIMME, PERCUSSION
MARTIN SPENGLER - STIMME, GITARRE

 

 

 

 

Foische Wiener Schrammeln

 

Alenka Brecelj: Violine

Milena Schmidt: Violine

Benjamin Schachinger: Klarinette

Bibiane Zimba: Stimme

Martin Spengler: Kontragitarre, Stimme

 

„Ein Wean`rischer Tanz … ist das Kind unter den Musikanten, ungekünstelt und natürlich, ist er unberechenbar, wie eben ein Kind, jetzt jauchzt er in hochaufsteigenden Noten, dann schlägt er ausgelassene Triller, schlägt auf einmal einen Purzelbaum und schmollt dann wieder im tiefen Bass um endlich zu weinen, so elegisch, dass man es fühlt wie die aUgen feucht werden. Und vor wenigen Sekunden hat uns das Kind Wean`rische Tanz lachen gemacht, wir haben in die Hände geklatscht und die Füße wollen nicht stille stehen“ 

 

So beschreibt Hans Schrammel die Wiener Tanz und so spielen die Foischn Wiener Schrammeln sie auch, himmelhochjauchzend zu Tode betrübt wird hier der Wiener Soul, wie ihn Anton Strohmayer, Georg Dänzer und der Schrammel Brüder im 19. Jahrhundert auf die Welt brachten ebenso ausgelassen jubiliert wie neue und bekannte Schrammelsoullieder Martin Spenglers hier mit Wiener Geigen und dem Picksüßen Hölzl, der kleinen G-Klarinette im neuen Kleidchen tanzen.

 

Alenka Brecelj und Milena Schmidt an den Geigen, Benjamin Schachinger an der Klarinette, Junge Musikant*innen, die an der Wiener Musikuniversität ausgebildet schon Volksoper, Radiosymphonieorchester etc. verstärken und von Roland Neuwirth und Manfred Kammerhofer im Wiener Klang geschult wurden, treffen auf den Soul von Stimme und Kontragitarre Martin Spenglers und die wunderbare Schrammelsoulsängerin Bibiane Zimba!

 

So verzaubern die Foischn Wiener Schrammeln mit traumwandlerischer Leichtigkeit und todesmutiger Lustigkeit, so dass die „Hände Klatschen und die Füße nicht stille stehen!“

Es könnt oba a ois gaunz aundas sein 2020

LP-Cover_s.jpg

Martin Spengler & die foischn Wiener sind mit Ihrem Schrammelsoul mittlerweile eine etablierte Stimme im Chor des neuen Wienerliedes. Und nun “Es könnt oba a ois gaunz aundas sein”?  

Ist also diesmal wirklich „ois gaunz aundas“?  In Ottakring duftet es doch noch immer nach Schokolade, der Tod nimmt doch noch immer alles leicht, die Liebe alles schwer? Doch es weht „drausst auf da Stroßn“ ein neuer Wind, der „waht eina de Liagn“ und Gräben brechen auf in der wienerliedseligen Verbindlichkeit dieser Stadt. 

Aber „Es könnt oba aois gaunz aundas sein“ ist auch Utopie, das Leuchten einer anderen, besseren Welt. Und so erfindet auch Martin Spengler sich und seine Lieder und Texte neu, lädt sie mit einer erneuerten Dringlichkeit auf, teils mit ungekannter Ernsthaftigkeit, teils mit melancholischem Witz und liebevoller Sehnsucht, ja mit einer hellen Utopie. Denn helfen tut da ein ums andere Mal nur die Flucht zueinander und so ist es wieder nur die Liebe, die bleibt, weil „mit dia is des olles a großes Juhu!”

Ein großes Juhu sind sie, die neuen Lieder von Martin Spengler & die foischn Wiener, die vielleicht schönsten, die sie bis jetzt geschrieben haben. Denn auch der Sound der foischn Wiener klingt mit diesem Album neu. Durch den neuen Musiker an der Schrammelhamonika, Marko Zivadinovic, der 13 Jahre bei Roland Neuwirths Extremschrammeln spielte, kommt eine neue Freiheit in die Arrangements der foischn Wiener, etwas Jazz, eine Prise Balkan, große Virtuosität.  

Das ist die Musik von MS&dfW: Musik der Welt im Sound Wiens, beseeltes Singer-Songwritertum, das zwischen Blues, Jazz, Pop, Walzer und Bossa Nova keine Grenzen mehr aufbaut, aber im Sound der Stadt fließt. Wiener Weltmusik, die ihre Wurzeln, wie der Jazz und seine Kinder, tief im 19. Jahrhundert hat. Mal verletzlich, fast zerbrechlich, meist groovend wie die Hölle, mit einem großen Juhu das Leben und die Liebe feiernd, zuweilen komödiantisch, kraftmeierisch, doch niemals derb und immer von einer ungeheuren Brillanz der Sprache, einer Feinheit im Detail durchdrungen: So verzaubern MS&dfW mit traumwandlerischer Leichtigkeit und todesmutiger Lustigkeit!

image.png

die liebe, da dod und de aundan gfrasta

image.png

vü föd ned

image.png

ummi zu dia